Dreams 2023

auch nicht in einem Museum urlauben – diesem Grundsatz folgt die Ausstattung am »Knappenhof«. Hat man einmal Quartier bezogen, fallen die bunten Farben auf, die im Kontrast zum alten Holz des 1908 eröffneten Hotels stehen. Kachelofen und schnelles Internet sind schließlich kein Widerspruch, wenn man mit einem Cocktail sein E-Book auf der Terrasse im alpinen Sonnenschein genießt. Und dabei vielleicht mehr über die Geschichte des magischen Orts erfährt. Oder lieber bei einer Wanderung der (Ferien-)Kultur der k. u. k. Monarchie folgt. NEUROSEN AM »OTTOHAUS« Hinauf zum »Ottohaus« auf 1644 Meter Seehöhe wanderte schon Sigmund Freud. Das 1893 errichtete Schutzhaus war ein Tourismusmagnet, der untrennbar mit der Familie Kronich verbunden ist. »RaxKönig« nannte man Camillo Kronich, der nicht nur den »Knappenhof« erbauen ließ, sondern auch den ersten Skiverleih und die Bergrettung begründete. Zudem befestigte er die Steige hinauf zum Rax-Plateau. Womit sich bis heute nicht nur sommerliche Gipfelstürme, sondern auch erstklassige Verhältnisse zum Schneeschuhwandern ergeben. 103 > Wiener Alpen. Von Prein wandert man auf den Wolfsbergkogel und genießt den Rundblick auf das 184 Meter lange Viadukt, die Pollereswand samt Rax und Schneeberg. Sommervillen. Stararchitekten sorgten um 1900 für die Wohnsitze von Adel und Industrie, die sich rund um Reichenau ansiedelten – etwa den »Riegelhof« in Prein, Feriendomizil Heimito von Doderers.

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