Freizeitmöglichkeiten sind ihr ein Anliegen. Denn nur wer zufrieden ist, kann mit Freude seinen Job erledigen. DIE ZEICHEN DER ZEIT Natürlich wandeln sich im Laufe der Jahre die Ansprüche der Gäste. Regionale, frische Zutaten in den Gerichten sind eine Selbstverständlichkeit. Denn Regionalität steht bei den Küchenchefs im Fokus. Beim ganzheitlichen Konzept der Hotels werden sowohl der Körper als auch die Seele verwöhnt. Ruhe und Besinnung sind ein Luxus, den man hier findet. Und man verlässt mit neu gewonnener Lebensfreude das Hotel. Besonders stolz ist die Hotelière auf den erst kürzlich gewonnenen Staatspreis Kroatiens als bestes Hotel des Landes. Das Gesamtheits-Konzept des Hotels brachte den Sieg. So wird mit vielen kroatischen Mitarbeitern gearbeitet. Es stehen sieben wunderbare Staff-Häuser zur Verfügung, die so schön sind wie das Hotel selbst. Die OlivenUnverwechselbar. Helena Ramsbacher sucht Interieur und Kunstwerke für die Zimmer selbst aus, wie hier im Hotel »Schloss Seefels«. sprochenen. »Die Mitarbeiter sind mir ganz genauso wichtig wie die Gäste«, sagt Ramsbacher. »Ohne ein glückliches Team, das die Atmosphäre lebt und authentisch vermitteln kann, ist das beste Hotel nur eine schöne, aber auch seelenlose Hülle.« Deshalb setzt man auf Persönlichkeiten, die den Job mit Freude machen. Es geht darum, dem Gast das Gefühl zu geben, dass er der wichtigste Mensch ist. Und zwar nicht gespielt: Alles muss vom Herzen kommen. Dafür ist Helena Ramsbacher bereit, echte Partnerschaft und Zusammengehörigkeit zu bieten. In den vier Häusern wird viel für die Zufriedenheit der Mitarbeiter getan. Es beginnt bei den Mitarbeiteressen: Zum Frühstück, zu Mittag und am Abend wird immer frisch gekocht. Dabei wird auch Rücksicht auf die Wünsche der Vegetarier oder auf Kollegen aus verschiedenen Glaubensrichtungen genommen. Wunderschöne Mitarbeiterwohnungen, flexible Arbeitszeitmodelle und 11 haine mit dem Steinhaus, das eigene Olivenöl und der idyllische Kiesstrand, an dem gegrillt wird, ergeben ein Gesamtpaket, das die Jury begeisterte. WAS DIE GÄSTE BRAUCHEN Es sind die kleinen, feinen Dinge, die den Gästen wichtig sind. Das weiß man hier. Es beginnt bei den Haarföns von Dyson und endet bei einer ausreichenden Anzahl von Steckdosen in den Zimmern. Bademäntel, die passen, egal welche Figur der Gast hat. Frische Blumen, die mit ihrem Duft das ganze Hotel verzaubern. Schöne Tischlerarbeiten von örtlichen Handwerkern – die auch reparieren können, wenn etwas beschädigt wird. »Ich schaue in den Häusern darauf, dass alles immer tipptopp gepflegt ist. Wenn etwas abgesplittert ist, dann wird es umgehend repariert.« Da werden schon einmal zwei Bahnen Tapeten neu geklebt oder Möbel werden frisch bezogen. Gerne zitiert Helena Ramsbacher den deutschen Liedermacher Konstantin Wecker: »Wer nicht genießt, ist ungenießbar.« Sie will, dass ihre Gäste Lebensfreude spüren und sich auch an kleinen Dingen erfreuen. >
RkJQdWJsaXNoZXIy MjYzODc=