89 Für alle Fälle. Die Design-Zimmer mit ihren zeitlos-fröhlichen Stoffen sind die eine Trumpfkarte, doch auch als Seminarhotel spielt der »Knappenhof« alle Stückerln – und Events mit viel Privacy richtet man liebend gerne aus! < EIN HAUS GANZ FÜR SICH Für dieses Jahr hat man mit einer kleinen Kirche auch eine weitere »Lokalität« geöffnet, die sich perfekt für Taufen eignet. Aber auch die Erneuerung des Hochzeitsversprechens und Segnungen sind hier möglich. Für die Ehrengäste wäre eine der drei Suiten vorbereitet. Doch das gesamte Hideaway an der Rax steht dabei ihren Lieben offen, um ungestört den Jubeltag zu feiern. Dazu sei angemerkt: Wie das Haus selbst mit Sonnenterrasse und Wintergarten haben auch die Wiener Alpen zu jeder Jahreszeit ihren Reiz. Der Blütenreichtum des Alpengartens läutet den Frühling ein, der in der Höhenlage gerne in den Sommer übergeht. Dann ist auch die Sonne am kräftigsten in den Bergen und die Liegestühle des »Knappenhofs« werden nach ihrem Stand ausgerichtet. Der Herbst als perfekte Wandersaison hat hier ohnehin Tradition, zumal sich nicht nur Alpinisten auf die Berge wagen können. Mit der Seilbahn setzte der Kurort einen weiteren Meilenstein zur Erschließung – sie war in den 1920er- Jahren die erste ihrer Art. Denn modern war man hier immer schon, wenn es um den Komfort der Gäste ging. Solange nur die Natur selbst nicht angetastet wurde. So hält man es im Knappenhof bis heute. Wer seine Ruhe genießen will, findet kaum einen besseren Ort. Mit schneller Anbindung an die Welt und doch in einer Abgeschiedenheit, die einen zu sich selbst finden lässt. So hat man beim Umbau des historischen Hide-aways auch in den Zimmern die Behaglichkeit des Baumaterials Holz mit poppigen Farben kombiniert. Überall finden sich als witzige Details vielfältige Waldbewohner, nur alpinen Kitsch wird man vergeblich suchen. Lediglich als Zitat dürfen die Trophäen aus den Rax-Wäldern im Kaminzimmer in die Teller lugen. Dafür wachen Hirsche auf Draperien über den Schlaf der Bewohner. Echte Stoffe statt Kunstdrucke sind Ehrensache, und selbst die Sauna lässt einem den Blick auf die Rax nie aus den Augen verlieren. Sie ist schließlich der größte Schatz des Hotels – den man mit der Neugestaltung vor drei Jahren endlich wieder gehoben hat. Und zwar auf ein neues, modernes Niveau der Sommerfrische!
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