Küche in die kulinarische Gegenwart führt. Die Voraussetzung dafür sind aber auch zu gut: Die Produkte der Region um Rax und Schneeberg stammen aus Bauernhand, gesunde Wiesen und Streuobst-Gärten sind eine Basis, die Köche lieben. Und im Falle von Tomaž Fink kommt das Wissen hinzu, wie man aus dieser Verbindung zur Natur das Beste herausholt. Er hat im – nicht nur für sein Wiener Schnitzel berühmten »Skopik & Lohn« gekocht. Der 33-Jährige stand aber auch in den mit Michelin-Sternen gekrönten Küchen von Ana Roš in Slowenien und Konstantin Sobald man in Gloggnitz ist Obere Schwarzatal abbiegt, nähert man sich einer anderen Welt. Öffnet man die Autofenster, steigt der Duft nach Kräutern undWiesen in die Nase. Noch spektakulärer zeigt sich die Bergwelt von der Bahn aus. »Man ent- schleunigt hier automatisch«, hat sich auch »Knappenhof«-Betreiberin Helena Rams- bacher sofort in diesen anderen Takt des Lebens verliebt. »Zeitlos« und »entspannt« sind keine Schlagworte, sondern eine Ver- pflichtung, die auch das Küchenteam unter der Leitung von Tomaž Fink aufgreift. Er begleitet die Gäste auf einer köstlichen Reise, die von den Klassikern der Wiener 106 Filippou in Wien am Herd. So veredelt Fink die lokalen Lebensmittel zum jeweils besten Gericht wie Reh-Pralinen oder auch einer Pâté aus frisch gesammelten Pilzen. GELUNGENE MISCHUNG Für die drei Menüs, die der »Knappenhof« anbietet, liefert die Zusammenarbeit mit Jägern, Landwirten und Gourmandisen- Manufakturen der Region das köstliche Leitmotiv. Die Gäste erwartet eine gelungene Mischung aus Wirtshausküche, Vital- Menü und Casual Fine Dining. Kommt man tagsüber, hält die Wirtshauskarte Klassiker wie ein saftiges Kalbsbutterschnitzel, einen knusprigen Schweinsbraten oder zartes Wildbret bereit. Am Abend wird das sai- sonale GourmetMenü in mehreren Gängen serviert. Somit ist für Wanderer ebenso gesorgt wie für eine repräsentative Umrahmung von besonderen Anlässen. Zur entschleunigten Atmosphäre in den Wiener Alpen passt auch die undogma- tische Küchenlinie – nach Herzenslust soll kombiniert werden. Wer eine kräftige Rind- suppe schätzt, kann mit ihr seine ansonsten fleischlose Menüfolge einleiten. Wenn das Dessert im Gourmet-Menü einen anlacht, passt es auch nach Buchweizen-Tascherl bestens. Zwang und Relaxen vertragen sich schlecht, lautet das Credo! Egal, ob der Gast hungrig nach einer Bergwanderung vor- beischaut oder für ein Wochenende bleibt: Kulinarisch bietet der »Knappenhof« für alle etwas. Nur ausgezeichnet muss es sein! As soon as you turn off into the Upper Schwarzatal in Gloggnitz, you enter another world. When you open the car window, the scent of herbal meadows fills your nostrils. The mountain world is even more spectacular from the train. »You slow down automatically here,« says »Knappenhof« owner Helena Ramsbacher, who immediately fell in love with this different pace of life. »Timeless« and »relaxed« are not just buzzwords, but Genussreich. Küchenchef Tomaž Fink verwöhnt die Gäste des »Knappenhofs« mit einer überaus gelungenen Mischung aus Wirtshausküche und Fine Dining. Fotos: CHristian Husar dreams / KNAPPENHOF KULINARIK – KNAPPENHOF CULINARY
RkJQdWJsaXNoZXIy MjYzODc=