Dreams 2024

79 Wanderslust. Vom Frühling bis in den Herbst lädt die Region zum Wandern ein. Leichte Touren für Familien und anspruchsvolle Wege für geübte Wanderer warten. das »Waxriegelhaus«. Auf 1364 Meter Seehöhe liegt der Endpunkt der Wanderung im malerischen Siebenbrunnenkessel. Mit RaxBlick stärkt man sich mit den mächtigen Semmelknödeln und einem Waxriegel-Bier für den Rückweg zum »Knappenhof«. Zumal man die Gegend auch nicht allein erwandern muss, sondern die landschaftlichen Schönheiten auch teilen kann. Treffen von bis zu 40 Gästen sind in den hellen Seminarräumen des historischen Hauses möglich, und an Incentives mangelt es den Festgesellschaften oder Business-Gästen nie. Da wäre gleich vor dem »Knappenhof« die Stockschießbahn, in der man sich spielerisch miteinander messen kann. Teambuilding vom Feinsten! Fackelwanderungen und in der kalten Jahreszeit ein Treffen beim wärmenden Feuer, in dem Maroni braten, gehören ebenfalls zu den Highlights, wenn sich Brainstorming und Gipfelstürmen verbinden. Höllental, Heukuppe oder Preiner Gscheid laden dazu ein! Wobei: Nicht alle Hänge sind so steil wie die Thörlwand hinter dem Hotel. Die Region lässt sich – etwa bei einem Spaziergang am Raxplateau, dem Seilbahn-Endpunkt – Wegweiser. Wanderer haben die Wahl zwischen verschieden Wegen und Hütten, um sich nach dem Aufstieg zu erfrischen. auch ganz sanft erkunden. Es war der Historiker Wolfgang Kos, der gerade »im angenehmen Fehlen des wirklich Extremen« den Reiz der Sommerfrische zwischen Schneeberg und Rax ausgemacht hat. Im Mäandern zwischen den Bundesländern Niederösterreich und Steiermark lässt sich das heute nachvollziehen. Kulturgeschichte liefert eine Runde zu den berühmten Villen der Kaiserzeit, die klingende Namen wie Rothschild, Wartholz (der kaiserliche Wohnsitz) oder Doderer tragen. Das Schöne daran ist, zu sehen, dass die Stadtflucht im 21. Jahrhundert genauso entschleunigt wie anno 1900. »Fast unerträgliche Concentration« herrsche hier für Schriftsteller, hat das Franz Werfel formuliert. Und der Romancier, mit Alma Mahler in einer Villa in Breitenstein wohnhaft, wusste, wovon er sprach. Eine Hommage an berühmte Gäste des Kurortes stellen auch die Festspiele Reichenau (heuer von 4. Juli bis 4. August) dar. Mit dem Untertitel »Theater auf Sommerfrische« stellt Intendantin Maria Happel diesen Bezug ebenso her wie mit dem Spielplan. »Anatol« von Arthur Schnitzler verarbeitet die Liebesabenteuer eines österreichischen <

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