Dreams 2024

rei Oberlaa, Aida und der Mann. Diese Jahreszeit ist überhaupt ideal, um sich durch die Bundeshauptstadt zu kosten: Von typisch österreichisch wie »Plachutta Gasthaus zur Oper«, »Plachutta Wollzeile«, »Woracziczky« und »Reznicek« bis hin zu italienischem Lebensgefühl wie beispielsweise »Cantinetta Antinori«, »Pizzeria Riva« oder »Regina Margherita«. Mit dem nahenden Frühling und den steigenden Temperaturen erwacht die Stadt zum Leben. Die Schanigärten werden aufpoliert und in den Parks sprießt es grün und bunt. Wenn man vom Hotel aus Richtung Innenstadt spaziert, vorbei an den Museen, und durch den Burggarten schlendert, beobachtet man vor allem junge Wiener dabei, wie sie gemütlich auf Picknickdecken die ersten Sonnenstrahlen genießen. Eine Stärkung bietet sich auch auf der Terrasse des Palmenhauses an, bevor man weiter in den Volksgarten mit seinem duftenden Rosarium aus über 400 Rosensorten schlendert. Ein vorösterlicher Abstecher lohnt sich zu So festlich, wie das alte Jahr sich in Wien zu Ende geneigt hat, beginnt auch das neue: »Alles Walzer« lautet die Devise im Jänner und Februar. Für viele gilt der Ball der Wiener Philharmoniker als inoffizieller Höhepunkt der 450 Bälle umfassenden Ballsaison: Er findet im Wiener Musikverein statt, aus welchem auch jährlich das Neujahrskonzert in alle Welt ausgestrahlt wird. So geschäftig das Treiben rund um die gesellschaftlichen Highlights in Musikverein, Hofburg (Jägerball) und Staatsoper (Opernball) auch sein mag, abseits davon kann man Wien so ruhig erleben, wie es selten möglich ist. »Wien ist ein Paradies für Kunstliebhaber und Kulturbegeisterte. Die schönsten Momente kann man in den ruhigen Monaten des Jahres besonders gut auf sich wirken lassen«, so Helena Ramsbacher, Gastgeberin und »Das Tyrol«-Chefin. Fußläufig vom Hotel »Das Tyrol« – zwischen Altstadt und MuseumsQuartier, gleich bei Wiens wichtigstem Markt, dem Naschmarkt, und der Shoppingmeile Mariahilfer Straße gelegen – befinden sich das Kunsthistorische sowie Naturhistorische Museum, die Albertina, Albertina Modern und das Leopold Museum. Auch für Feinschmecker und Liebhaber süßer Versuchungen ist der Winter die ideale Zeit. »Man kann in Ruhe und ganz gemütlich Krapfen probieren, bei uns im Umkreis von zwei Minuten gibt es vier tolle Bäckereien«, erklärt Ramsbacher und verrät ihre Favoriten, wenn es um das beliebte Faschingsgebäck geht: Öfferl, Kurkondito121 den liebevoll dekorierten Ostermärkten mit echtem traditionellem Handwerk und aufwendig von Hand bemalten Eiern – beispielsweise auf der Freyung. Abseits der touristischen Must-sees bietet die warme Jahreszeit die ideale Gelegenheit, verborgene Ecken zu entdecken. »Ich empfehle den siebenten Bezirk mit seinen entzückenden Boutiquen und Cafés. Wem der Sinn eher nach einem Aperitivo steht, sollte ein wenig weiter in Richtung erster Bezirk spazieren und den ersten Drink in der »Campari Bar« oder wenige Meter später im Schanigarten des »Schwarzen Kameels« genießen. »Zu späterer Stunde geht es in die »Tür 7« oder das »Bruder« – quasi ein Umfaller und schon ist man wieder im »Tyrol« im gemütlichen Hotelzimmer. Ein Muss zu jeder Jahreszeit: durch den wunderschönen Schönbrunner Schlosspark bis zur Gloriette zu schlendern. Dabei den Tierpark zu besuchen, ist nicht nur unterhaltsam, sondern bietet im Sommer ein besonders schönes Erlebnis. < Eigentlich ist es ganz egal, zu welcher Jahreszeit man Wien besucht: Kunstgenuss, großartige Veranstaltungen und beste Kulinarik warten schon. It doesn‘t really matter what time of year you visit Vienna: art, great events and the best cuisine await. TEXT JULIA WENINGER Volles Programm. Große Veranstaltungen wie der Opernball oder ein Besuch im Kunsthistorischen Museum – In Wien gibt es viel zu erleben.

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