kultur. Das »Fabios« oder die »Cantinetta Antinori« stehen ebenso auf ihrer GenussListe wie die »Bar Campari« oder das »Mochi« in der Praterstraße. Aber bei allen Genuss-Tipps gibt es auch einen Ort, der ihr Lieblingslokal ist. Und das ist »Bruder –Küche & Bar« in der Windmühlgasse. Ein Ort zum Feiern, zum Es-sichgut-gehen-Lassen und zum Genießen. Genial seien Huberts Drinks und die kulinarischen Überraschungen, die Lucas immer auf der wechselnden Karte hat. »Ich habe hier noch nie etwas gegessen, das mir nicht geschmeckt hat«, erzählt sie. Die Frage nach dem besten Kaffee in der Stadt ist hingegen nicht so leicht zu beantworten. »Ich trinke tatsächlich sehr gerne den Kaffee bei mir im Hotel ›Das Tyrol‹ von der Kaffeebrennerei ›Franze‹ am Kutschkermarkt. Und dann an allen Plätzen außerhalb der berühmten Kaffeehäuser. Zum Beispiel bei ›Balthasar‹. Oder in einer kleinen italienischen Bar auf dem Weg.« Ein schneller, perfekter Ristretto auf dem Spaziergang zu einem neuen, außergewöhnlichem Kunst-Abenteuer ist immer dabei. 123 > Experimentierfreude. Im »Bruder« wird mit Aromen jongliert, eingekocht, geflämmt, fermentiert. Auch die Cocktails sind kleine Kunstwerke. Wirthauskultur. Das Duo Simon Schubert und Julian Lechner schafft mit dem »Reznicek« das Kunststück eines wirklich zeitgemäßen Wirtshauses. »Wenn ich bei einem meiner Stadtspaziergänge durch die Hofburg zum Michaeler Platz komme, vor mir das Looshaus, in dem jetzt eine Bank ist, dann weiter über den Kohlmarkt wandere, dann weiß ich, dass Wien eine Stadt für alle Sinne ist. In welcher Stadt kann man bei einem Spaziergang Architektur und Kunst auf kleinstem Raum erleben?«, fragt sie. An jeder Ecke eine Galerie, ein Museum oder ein historischer Blick. »Museen und Galerien zu besuchen und durch die Gassen und Straßen Wiens zu spazieren, ist das beste Mittel für mich, um den Kopf ›durchzulüften‹ und die Augen und Gedanken auf die schönen Dinge des Lebens zu fokussieren«, erzählt sie. KUNST UND KULINARIK Kunst-Erleben und Flanieren machen auch hungrig, aber auch da ist Wien eine Stadt nach Helena Ramsbachers Geschmack. Sie liebt die Wiener Beislkultur. Auf der Suche nach diesem Geschmack der Stadt ist sie ein unerschöpflicher Quell an Tipps. Vom Klassiker »Plachutta« in der Wollzeile bis zum »Restaurant Fuhrmann« oder dem »Reznicek«, beide in den gleichnamigen Gassen daheim, schwärmt sie von der Ess-
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