Dreams 2023

Wohlfühl-Atmosphäre, veredelt durch die Einzigartigkeit der ausgestellten Gemälde – selbstverständlich alles Originale, die den Geist ihrer Schöpfer hauchen –, wie man sie auch bei Boutiquehotels nur sehr selten findet. ERST MEIERHOF, DANN PUFF Aber beginnen wir ein wenig früher. Das Haus, in dem »Das Tyrol« heute beheimatet ist, blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück. Errichtet wurde es im Jahre 1876 (andere Quellen sagen 1902), nachdem der Vorgängerbau geschliffen werden musste. Es handelte sich bei diesem Vorgängerbau um den Meierhof des (ebenfalls nicht mehr existierenden) Königinklosters in der Wiener Innenstadt. Dieser Meierhof 113 > Z ahlreiche Gäste, so hört man immer wieder, buchten das »Tyrol« primär deshalb, weil es gerade einen kraftvollen Steinwurf vom Kunsthistorischen Museum entfernt liegt. Und diese Gäste seien dann bass erstaunt, dass sich an den Wänden des illustren Boutiquehotels beinahe ebenso viele Gemälde befinden wie einige Hundert Meter weiter in den Prunkräumlichkeiten des Hauses am Ring. Dass dem so ist, liegt an der Patronne des Hotels: Helena Ramsbacher liebt Kunst. Lange, bevor sie Hotels zu sammeln begann, sammelte sie bereits Kunstwerke, investierte sehr viel Aufmerksamkeit, Liebe und auch Geld in junge Kunstschaffende und baute so eine beachtliche Sammlung moderner Werke auf, die sie nun, voller Stolz und ohne die geringste Furcht um ihre Schätze, mit den Gästen ihres Hauses teilt. Und sie verleiht damit dem »Tyrol« eine unnachahmliche Aura, eine entspannte Fotos: Christian Husar, Jeff Mangione Kunst an allen Wänden. Das Erdgeschoß des Hotels wird bestimmt von den Werken des ungarischen Künstlers Attila Adjoran, für die dieser Fotos von Designermodeschauen nachmalt, etwa im Bild »Fashion Show – Dolce & Gabbana« (unten). Die Liebe zur Kunst von Hotelière Helena Ramsbacher spiegelt sich im Interieur des Boutiquehotels wider. LANGE ZEIT, BEVOR SIE HOTELS ZU SAMMELN BEGANN, SAMMELTE HELENA RAMSBACHER SCHON KUNSTWERKE.

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